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Herzlichen Dank den Autorinnen und Autoren dieser
Reiseberichte, Reisetipps und Reisetricks!
15.06.2005 Lhasa, Tibet, China, Asien
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Thema: Asienreise
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| Der Jokhang, das religioese Herz Tibets |
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erstellt am 15.06.2005 |
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| Status: freigegeben |
Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam |
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| Note: Stimmen: | 4.4 8 |
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15.06.2005 Lhasa, Tibet, China, Asien
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Thema: Asienreise
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erstellt am 15.06.2005 |
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| Status: freigegeben |
Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam |
Ihre Bewertung? (in Schulnoten) |
| Note: Stimmen: | 2.4 5 |
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15.06.2005 Lhasa, Tibet, China, Asien
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Thema: Asienreise
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| Insence-Burner (Raeucheroefen) vor dem Jokhang |
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erstellt am 15.06.2005 |
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| Status: freigegeben |
Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam |
Ihre Bewertung? (in Schulnoten) |
| Note: Stimmen: | 2.6 5 |
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11.05.2005 Tibet, China, Asien
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Thema: Asienreise
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| Abreise aus Indien |
Nach etwas mehr als zwei Monaten Indien kamen wir in Kalkutta, unserer letzten Station in Indien an. Von hier aus ging es recht zuegig weiter nach Hong Kong.
Wenn wir damals in Indien noch recht sanft landeten, weil Mumbai eine für Indien relativ westlich geprägte Stadt ist, erlitten wir nun doch einen echten Kulturschock. Nach allem, was uns in Indien das Leben nicht gerade leicht machte, das Elend der Menschen, der unglaubliche Dreck überall, das dauernde Spucken usw., landeten wir nun in der Zukunft. Diese war tatellos sauber, voll von leckerem Essen (das keine Probelme verursachte), rücksichtsvollen Bussfahrern (die sogar für Fußgänger bremsten!), "Regenschirmeintuetmaschinen" fuer nasse Schirme vor den Kaufhaeusern, blindengerechten Fussgängerampeln, U-Bahnstationen mit Glasschiebetueren zwischen Bahnsteig und Gleisen, ... wir waren schlichtweg erst einmal überfordert. Und alles war einfach nur gross bzw. hoch: die Wolkenkratzer, Doppeldeckerstrassenbahnen, unser kleines Zimmerchen im 13. Stockwerk, ...
Obwohl wir uns hier nur eine kleine fensterlose Zelle in der Größe unseres ehmaligen Badezimmers leisten konnten, genossen wir diese Stadt unheimlich.
Wir waren oft auf Hong Kong Island und bestaunten die Wolkenkratzer. Das erste Stockwerk ist übrigens oft mit dem Nachbarriesen durch einen Übergang verbunden, sodaß man meist angenehm auf einer Ebene über der Straße gehen kann.
Die Märkte waren spektakulär. Frische ist dort alles und so besteht zum Beispiel ein Fischmarkt aus Wannen und Aquarien voller lebender Fische. Der nächste Satz ist zum Frühstück eher unpassend, also ggf. einfach überspringen: Werden doch geschlachtete Fische angeboten, dann werden diese so getötet und aufgeschnitten, daß das Herz noch eine ganze Weile weiterschlägt - und keiner kauft einen Fisch ohne Herzschlag. Wer für das Abendessen auf der Suche nach Schildkröten, Wasserschlangen oder Haifischflossen ist, hat kurze Wege - das sind keine seltenen Angebote.
Am meisten liebten wir aber die vielen günstigen Restaurants, die einfache aber sehr gute chinesische Küche anboten. Die leckeren Sushi vom Supermarkt nebenan waren aber auch nicht ohne!
In Hong Kong waren wir fast zwei Wochen, was sicherlich relativ lang war.
Immerhin mussten wir erstmal auf unsere Visa für Vietnam und dann für China warten. Es war aber wirklich eine schoene Zeit.
Danach war unser naechstes Ziel Tibet. Wir buchten einen Flug in die groesste suedchinesische Stadt, Chengdu, die derzeit unter Travellern als Sprungbrett nach Tibet bekannt ist. Im Vorfeld hatten wir so manche unangenehme Geschichte ueber die Willkür bei der Ausstellung des Tibets-Permits gehoert. So machten wir uns auf einiges gefasst und waren sprachlos, als uns ein Permit mit Flug innerhalb 24 h zugesichert wurde und dies sogar noch zu einem vernünftigen Preis. So einfach hatten wir uns das wirklich nicht vorgestellt!
Spannend war jetzt aber, wie wir in Tibet die dünne Luft vertragen würden.
Chengdu liegt unspektakulär über dem Meeresspiegel, Lhasa auf 3600 Metern Höhe! Zunächst hatten wir kaum Veränderungen festgestellt, aber wir können uns jetzt unter dem Begriff "Lufthunger" wirklich sehr konkret etwas vorstellen. Am deutlichsten ist das, wenn man seinen Atemrhythmus z.B. zum Trinken unterbrechen muss. Danach kann man erstmal überhaupt nicht genug Luft bekommen. Hier Cola zu trinken macht uebrigends nicht wirklich Spass, man trinkt erstmal nur Blubber-Blasen und danach glaubt man, zu explodieren.
Von leichten Kopfschmerzen abgesehen, hatten wir mit der Hoehe ansonsten keine Probleme. Vielen Neuankömmlingen ging es dagegen erheblich schlechter. Einer erzählte uns, er habe Seh- und Gleichgewichtsstörungen und wir erklärten ihm die wahrscheinlichen Zusammenhänge mit der Höhe und daß er, außer Sauerstoff, dringend ein Flugticket nach unten bräuchte. Er schluckte lieber tibetische Kräuterpillen und es ging ihm ein paar Tage später trotzdem besser.
Von diesem interessanten Aspekt der Höhenkrankheit abgesehen, ist Tibet natürlich ein fantastisches Reiseziel. Die Straßen Lhasas sind voll von Mönchen und Gebetsmühlen schwingenden Pilgern. In Lhasa verdichtet sich mit der Potala (dem traditionellen Sitz des Dalai Lama), dem Barkhor-Square, dem Jokhang (die wichtigste religiöse Stätte Tibets) und der Vielzahl an Klöstern das kulturelle Leben dieses teilweise
mittelalterlich wirkenden Landes.
In den Klöstern wird man von freundlichen Mönchen sofort darauf hingewiesen, wenn man Gefahr läuft, etwas wichtiges zu übersehen und überhaupt hat man das Gefühl, nicht nur wegen des Geldes, sehr willkommen zu sein.
Das wichtigste Verkehrsmittel für Touristen sind hier in Tibet leider Jeeps, die man teuer mitsamt Fahrer mieten muß. Außerdem braucht man für fast alle Ziele innerhalb Tibets spezielle militärische Permits. So mieteten wir mit drei weiteren Touris einen solchen Jeep und besuchten einige der wichtigsten Klöster außerhalb Lhasas, darunter das in Shigatse, das Tashilunpo-Monastery, vielleicht das schönste von allen, die wir gesehen haben.
Der Höhepunkt dieser Tour war dennoch ein anderer, der diesen Titel ohnehin sein Eigen nennt - der Mount Everest bzw. das Mount Everest Basecamp. Auf 5200 Metern Höhe übernachteten wir im Guesthouse eines Klosters, das nur zwei Stunden Fußweg vom Basecamp entfernt lag. Fast unglaublich war aber, daß wir den Everest fast die ganze Zeit wolkenlos mit herrlicher Sicht erleben konnten.
Jetzt sind wir wieder in Lhasa und planen unsere nächsten Schritte. Auf jeden Fall wird es nach "Mainland-China" gehen, vielleicht sogar nach Peking, aber das wird sich erst in den nächsten Tagen entscheiden.
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erstellt am 11.05.2005 |
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| Status: freigegeben |
Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam |
Ihre Bewertung? (in Schulnoten) |
| Note: Stimmen: | 3.5 2 |
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