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12.06.2005 Tibet, China, Asien
Thema: Asienreise
Der Mt. Everest im Abendlicht

Ein faszinierender Blick bot sich von unserem kleinen Guesthouse auf den Mt. Everest. Mit seinen 8848 m ist er ein Gigant, der nach wie vor Begeisterte magisch anzieht.
Bevor es 1953 Edmund Hillary und seinem Sherpa Tenzing Norgay gelang, den Gipfel zu erreichen, gab es 13, meist toedich endende, Fehlversuche.
Die wohl verrueckteste Geschichte ist die von Edmund Wilson, einem ehemaligen britischen Militaerkapitaen. Sein Plan war, mit einem kleinen Flugzeug auf halber Hoehe des Mt. Everest eine Bruchlandung zu machen um von dort aus den Gipfel zu erstuermen. 1934 machte er sich mit wenig Flug- und Bergsteigererfahrung auf die waghalsige Reise und kehrte nicht mehr zurueck. Erst viele Jahre spaeter fand man seine Leiche auf 6400 m Hoehe.
Die Sicht auf den Mt. Everest ist oft durch Wolken sehr beeintraechtig. Um so mehr freuten wir uns natuerlich, dieses Bild machen zu koennen.
Innerhalb weniger Minuten konnte sich jedoch das Bild vom klaren Mt. Everest zu einem hinter einer grossen Wolkenwand unsichtbar werdenden Berg veraendern.

erstellt am 12.06.2005
Status: freigegeben Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam
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12.06.2005 Tibet, China, Asien
Thema: Asienreise
Ein Yak vor dem Mt. Everest

Yaks sind die Rinder des Himalayas. Noch vor 50 Jahren ging man von einem Wildbestand von 1 Million Tieren aus. Aufgrund intensiver Bejagung zaehlt man heute nur noch 15 000 dieser stattlichen Tiere.
Ein Yak kann eine Schulterhoehe von 1.80 m, ein Gewicht von bis zu einer Tonne und praechtige Hoerner mit einer Spannweite von bis zu 1 m bekommen.
Ein echtes wildes Yak hat jedoch immer ein schwarzes Fell.
Das hier abgebildete Tier gilt unter Einheimischen zwar auch als ein Yak, ist jedoch in Wirklichkeit ein "Dzo", eine Kreuzung zwischen einem Yak und einer Kuh. Diese Tiere sind minimal kleiner und haben in der Regel kein rein schwarzes Fell.
Die Dzo sind die guten Geister in dieser doch recht rauen, oft lebensfeindlichen Umwelt. Sie sind als Lasttiere (bis 70 kg!), Reittiere und als wichtige Nahrungsspender unersetzlich.
Zum Beispiel gehoert ihre Butter zum wichtigsten Nationalgetraenk, dem Yak-Butter-Tee. Der alte Kaese wird als "Suessigkeit" in kleinen Stueckchen vernascht und das Fleisch versorgt die Menschen mit den notwendigen Proteinen.
Das Fell wird unter anderem zu Kleidung und Zelten verarbeitet, die Hoerner schmuecken die Haustueren und heilige Plaetze und selbst der Dung ist kostbar und wird fuer den heimischen Ofen sorgsam eingesammelt.
Weiterhin sehr interessant ist, dass diese Rinder fuer diese Hoehe regelrecht geschaffen sind. Selbst Temperturen bis -40 Grad kann ein Yak aushalten. Und was die Hoehe anbelangt, hierfuer haben sie im Vergleich zu normalen Kuehen grossere Lungen und die dreifache Anzahlt von sauerstofftransportierenden roten Blutzellen. Muessten sie unter 3000 m leben, wuerden sie krankheitsanfaelliger und von Schaedlingen befallen.
Die Yaks sind ein so wichtiger Bestandteil im Leben eines Tibeters, dass sie sogar Namen bekommen.
Obwohl sie gross und stattlich aussehen sind sie doch in Wirklichkeit sehr aengstlich. Man hat mehr Chancen, ein fotogenes Yak zu erschrecken und zu verscheuchen, als es wunschgerecht vor die Kamera zu bekommen.



erstellt am 12.06.2005
Status: freigegeben Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam
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12.06.2005 Tibet, China, Asien
Thema: Asienreise
Gyatsola-Pass 5220 Meter



erstellt am 12.06.2005
Status: freigegeben Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam
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12.06.2005 Tibet, China, Asien
Thema: Asienreise
Himalaya u.a. Lhotse und Mt. Everest



erstellt am 12.06.2005
Status: freigegeben Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam
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