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Siem Reap, Siem Reap, Kambodscha, Asien
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Thema: Sehenswertes
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| Die Tempel von Angkor - praktische Tipps |
Die Tempel von Angkor sind sicherlich der wichtigste Touristenmagnet des Landes. Wer nach Kambodscha reist, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.
Vor etwa 1.000 Jahren war dies das geistliche und weltliche Zentrum des damals riesigen und mächtigen Khmer-Reiches. Hier entstanden damals riesige Tempelanlagen, der Tempel Angkor Wat gilt noch heute als der größte der Welt. Im 13. Jahrhundert ging diese Ära zu Ende und das ganze Gelände wurde fast völlig verlassen und von der Öffentlichkeit vergessen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es fast völlig vom Tropenwald eingenommen und einige Bauwerke werden heute nun wohl hauptsächlich von den Wurzeln mächtiger Bäume zusammengehalten.
Ohne jetzt genauer auf die Einzelheiten eingehen zu wollen, kann ich guten Gewissens behaupten, daß wohl kaum jemand bereuen dürfte, hierher gekommen zu sein. Zwei Wehmutstropfen gibt es aber dennoch:
1. Auch das Areal um die Tempel wurde schwer vermint. Zwar sind wohl die allermeisten Minen inzwischen geräumt, dennoch wird sehr davor gewarnt, die ausgeschildeten Wege zu verlassen.
2. Die Eintrittspreise habens in sich. Ein Tag kostet 20 US$, drei Tage 40 US$ und eine Woche ganze 60 US$. Leider fließt das viele Geld fast komplett in die Taschen einer lokalen Mineralölfirma, die dubioser Weise die Lizenz für die Tickets bekommen hat und kaum Geld in die Erhaltung der Anlage investiert - völlig normal in diesem Land!
Für die Mehrtagestickets braucht man ein Passfoto. Das kann man zwar auch an der Kasse schießen lassen, aber sicher nicht zum Schnäppchenpreis. Mehrtagestickets gelten nur für aufeinander folgende Tage. Die Tickets kann man am Abend vorher am Eingang zum Gelände kaufen. Das ist ab 17 Uhr möglich und dann kann man auch gleich "kostenlos" rein, um noch den Sonnenuntergang zu sehen. Als Fortbewegungsmittel empfiehlt sich zumindest für den ersten Tag ein Moto-Rickshaw (8 US$ pro Tag pro Rickshaw, nicht pro Person!). Damit kann man sich einen ersten Überblick veschaffen, bevor man am Folgetag evtl. nur ein Fahrrad mietet (1 US$ pro Tag). Das Gelände ist flach und somit leicht zu erradeln.
In der Regenzeit können die Wege allerdings zum Teil sehr schlecht sein. In dieser Zeit darf man sehr gute Regenkleidung nicht vergessen!
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erstellt am 14.09.2005 |
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| Status: freigegeben |
Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam |
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