Siem Reap, Siem Reap, Kambodscha, Asien
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Thema: Sehenswertes
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| Landminenmuseum |
Landminen sind nach wie vor ein großes Problem in ganz Kambodscha. Deren Opfer kann man kaum übersehen und erschreckend ist dabei, daß nach wie vor viele Unfälle passierern. Besonders schwer vermient sind noch die Gebiete um Battambang und Pailin. Aber auch rund um das weltberühmte Tempelareal in Angkor wird eindrücklich davor gewarnt, die ausgeschilderten Wege zu verlassen. In der gleichnamigen Hauptstadt der Provinz Siem Reap hat es sich der Kambodschaner Aki Ra zur Lebensaufgabe gemacht, sein Land für seine Menschen sicher zu machen. Hierfür setzte er bereits unzählbar oft sein Leben aufs Spiel und entschärfte bereits mehrere Tausend dieser Antipersonenminen, und dies meist im Alleingang! Aki Ra war keine 5 Jahre alt, als seine Eltern von dem Terrorregime Khmer Rouge ermordet und er zum Militär verschleppt wurde. Dort brachte man ihm bei, wie man Landminen zu legen und Bomben zu bauen hatte. Seine jahrzehntelange Arbeit des Landminenentschärfen hat er nun sehr eindrücklich in einem Museum zusammengetragen. Dieses kleine Museum liegt etwa drei Kilometer vom einzigen Kreisverker des National Highway 6 in Siem Reap in nördliche Richtung entfernt. Der Eintritt ist frei, die Möglichkeit zu Spende sollte man aber unbedingt nutzen. Die Arbeit von Aki Ra ist wirklich bewunderswert.
Mit den Spendengeldern wird zudem Kindern, die Minenopfer wurden, eine Ausbildung finanziert, damit sie nicht auf das Betteln angewiesen sind. Das Museum ist absolut sehenswert. Offizielle Öffnungszeiten gibt es nicht - doch zwischen 9 und 17.00 Uhr scheint die beste Besucherzeit zu sein. Mehr Informationen gibt es unter www.cambodialandminemuseum.org
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erstellt am 14.09.2005 |
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| Status: freigegeben |
Autor: Evelyn Hauck und Stefan Saam |
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